Lies die Zahlen als Weg
Sieben Zahlen an sieben Stellen sind sieben Dinge, die du dir merken musst. Ein Weg von 1 bis 7 lässt sich dagegen als Ganzes merken.
Schau, wo die 1 liegt, dann die 2 und die 3. Verbinde sie in Gedanken mit einer Linie. Merke dir diese Linie.
Gehe den Weg vor dem Tippen noch einmal von 1 bis zur letzten Zahl durch. So prägst du ihn dir ein.
Der Name dieser Übung geht auf eine Studie aus Kyoto von 2007 zurück. Junge Schimpansen bearbeiteten darin eine ähnliche Aufgabe.
Teile den Weg an seinen Wendungen
Ein Weg mit sieben Stationen ist immer noch lang. Teile ihn dort, wo er die Richtung wechselt.
Die erste Gruppe ist 1, 2, 3 in der oberen Zeile. Das ist eine Bewegung: von links nach rechts.
Die zweite Gruppe ist 4, 5, 6 zurück über die mittlere Zeile, gefolgt von der 7 unterhalb des Anfangs. Das ist eine weitere Bewegung: von rechts nach links, dann nach unten.
Zwei Bewegungen lassen sich leichter merken als sieben einzelne Stellen. In den beiden Modi mit kurzer Betrachtungszeit reicht die Zeit nicht, um jede Zahl einzeln zu lesen. Erfasse deshalb das gesamte Spielfeld als Form und suche darin nach Gruppen.
Erkenne den Verlauf auf diesem Spielfeld
Hier siehst du fünf Zahlen. Verfolge die Linie von 1 bis 5, bevor du antwortest.
Überlege, wie die Linie verläuft, statt dir jede Position einzeln zu merken.
Probier es aus
Wie verläuft die Linie von 1 bis 5 auf diesem Spielfeld?
- Über die obere Zeile nach rechts, dann rechts nach unten.
- Links nach unten, dann über die untere Zeile nach rechts.
Antwort anzeigen
Links nach unten, dann über die untere Zeile nach rechts.
Richtig. Drei Zahlen links nach unten, dann zwei unten nach rechts. Merke dir zwei Bewegungen statt fünf einzelner Stellen.
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